Megazoo sucht den Aquastar – Hannover

März 27th, 2012

Beschreibung.

Megazoo Hannover

Übersicht der Aquarien vor Ort

Megazoo Hannover

Mein – noch nicht eingerichtetes – Aquarium

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Ein Ausschnitt des Teilnehmerfeldes

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Anspannung.

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Jetzt kann's losgehen!

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Die Qual der Pflanzenauswahl

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Uns wurde ein umfangreiches Pflanzensortiment zur Verfügung gestellt.

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Das Hardscape entwickelt sich.

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In Aktion.

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Die ersten Pflanzen finden ihren Platz.

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Zeit für Scherze (hier mit Matthias Wiesensee von JBl) belibt aber immer.

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Nie gute Laune verlieren…

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... aber auch sehr konzentriert arbeiten.

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Der letzte Feinschliff.

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Mein fertiges Scape.

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Zum Ende hin ließen wir den Tag noche einmal Revue passieren.

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Megazoo sucht den Aquastar – Hamburg-Bergedorf

November 13th, 2011

Gastbeitrag von Fenja Hardel. Weitere Bilder des Einrichtungswettbewerbs gibt es in Fenja Blog.

Die Wettbewerbsbedingungen

Der Megazoo in Hamburg-Bergedorf hatte gerade erst seine Pforten geöffnet, da wimmelte es im Geschäft schon von kleinen und großen Aquarianern – und denen, die sich einfach einmal am Einrichten eines Aquariums probieren wollten. Die Schildkröten nebenan blinzelten noch etwas ungläubig in den Tag hinein, während direkt neben ihnen insgesamt zwanzig mit Bodengrund und Wasser vorbereitete Becken für den Wettbewerb „Megazoo sucht den Aquastar” von den Teilnehmern begutachtet wurden.

Die Nanocubes für die Kleinen

Von Anfang an herrschte unter den zum Wettbewerb Angetretenen und dem Marktpersonal eine sehr freundliche und familiäre Atmosphäre. Marktleiter Jürgen erklärte zu Beginn noch einmal die Regeln: Binnen einer Stunde sollte jeder Teilnehmer ein Becken (Erwachsene: 80 x 35 x 40 cm, Kinder: 30 x 30 x 35 cm) nach seinen Vorstellungen einrichten. Hierzu stand jedem eine Styroporbox mit diversen Dennerle-Pflanzen und drei Tüten mit verschiedenen Gesteinensarten und einer Wurzel zur Verfügung. Darüber hinaus durften sich die Kleinen aus dem Aquarien-Deko-Sortiment des Marktes zwei Gegenstände aussuchen, die sie in ihr Konzept einbauen konnten. Werkzeuge wie Pinzetten wurden vom Markt gestellt.

Sehr großzügig bot das Versanstaltungsteam den Kindern und Erwachsenen Hilfe an: Alles, was fehlte wurde schnell herbeigeschafft und immer wurde unkompliziert mit angepackt, z.B. beim Entleeren und Befüllen der Aquarien mit Wasser. So konnte trotz kleinerer Premierenschwierigkeiten innerhalb kurzer Zeit eine sehr gute Ausgangslage für den Wettbewerb geschaffen werden. Gut bedacht durch das Megazoo-Team – der JBL Manado Bodengrund war schon vorgespült ins Becken eingebracht. Mit allen Wassern gewaschen und auf beiden Seiten vorbereitet, startete der Wettbewerb dann genau um 10.35 Uhr. Alle Teilnehmer begannen damit, sich als erstes einen Überblick über die zur Verfügung gestellten Materialien zu machen. Was passt besser: Pagodengestein oder Schieferplatte? Welche Planzen kommen an welcher Stelle besonders gut zur Geltung? So waren die ersten Arbeitsschritte der Teilnehmer der nun vorhandenen Vision des Layouts geschuldet. Während einige weniger Wasser brauchten, um besser arbeiten zu können, bewegten andere den kompletten Bodengrund zu einer Seite und wieder andere begannen sofort erste Pflanzen oder das Hardscape zu positionieren.

Besonders interessant zu beobachten waren die Umsetzungen der Kinder: Jedes Becken war auf seine Weise besonders. Überraschend gut gelang es ihnen den Mittelweg zwischen künstlichen und natürlichen Elementen zu finden. Manch einer brauchte zum Scapen zwar eine Kiste, um überhaupt von oben an das Aquarium zu gelangen, aber die Pinzette lag auch schon bei den den Kleinsten gut in der Hand. Intuitiv und kreativ gestalteten die 6-14jährigen schöne Unterwasserlandschaften.

Die Kleinen richteten ihre Aquarien schon sehr professionell ein.

Nach fast einer Stunde waren alle Aquarien fertig eingerichtet: Nun fehlte nur noch der Feinschliff. Eifrig wurden die Scheiben geputzt, Filter angeschlossen, Schwebstoffe abgekeschert und die Beleuchtung in Position gebracht. Anschließend räumten alle gemeinsam die Präsentationsfläche auf. Für die Teilnehmer hieß es jetzt Abwarten, denn nun war die Jury – bestehend aus den Megazoo-Mitarbeitern und Matthias Wiesensee von JBL – an der Reihe. Die Becken wurden genau unter die Lupe genommen, schließlich kommt es bei vielen guten Teilnehmern am Ende auf Kleinigkeiten an. Nach einer längeren Beratung der Jury konnten die Gewinner gekürt werden: Bei den Kindern waren der fünfte und vierte Platz jeweils doppelt belegt, was zeigt, wie eng das Rennen hier war. Die drei Bestpatzierten – unter denen auch ein Mädchen war, das bis zum Vormittag noch nichts mit der Aquaristik zu tun hatte – erhielten jeweils einen Einkaufsgutschein (10, 20 und 30 Euro) von Megazoo bzw. Toys’R'Us.

Bei den Erwachsenen stiegen Tobias Adler (3. Platz), Benjamin Hamann (2. Platz) und Jessica Runde als einzig teilnehmende Frau (1. Platz) auf das Siegertreppchen. Die Drei gewannen in dieser Vorrunde jeweils einen Megazoo-Einkaufsgutschein (25, 50 und 100 Euro) – die beiden Bestplatzierten qualifizierten sich außerdem für das Finale am 26. Novemeber im neu eröffneten Megazoo Hannover. Marktleiter Jürgen zeigte sich mit dem Verlauf und dem Ergebnis des Wettbewerbs sehr zufrieden. Zwar sei ihm klar gewesen, dass bei einer solchen Premiere noch nicht alles perfekt laufen könne – daher wären konstruktive Verbesserungsvorschläge gern gesehen – dennoch freue er sich über einen tollen Vormittag, der auch ihm Spaß gemacht habe. Besonders gefallen habe ihm das Engagement der Kinder – es sei sehr wichtig gerade die Jüngsten an das Hobby Aquaristik heranzuführen. Mit Vorfreude blicke er auf das Event im kommenden Jahr.

Die drei Bestplatzierten, v.l. Benjamin Hamann (2. Platz), Jessica Runde (1. Platz), Tobias Adler (3. Platz)

In unseren Augen war „Megazoo sucht den Aquastar” eine rundum gelungene Veranstaltung: Sehr angenehm war die lockere Atmosphäre und der fast schon vertraute Umgang zwischen den Teilnehmern und dem Megazoo-Team. Die Wettbewerbsfläche bot den Aquascapern einerseits Ruhe, andererseits lag sie auch so zentral, dass andere Besucher das Event gut beobachten und die Aquarien bestaunen konnten. Der ein oder andere Kunde holte sich auf diese Weise sogar Inspriationen für zu Hause. Besonders hervorzuheben ist an dieser Stelle die Ruheinsel in der Mitte des Marktes – umgeben von der Schildkrötenanlage und dem großen Südamerikabecken – auf der neben Sitzgelegenheiten auch Getränke und Snacks sowie Süßigkeiten für die großen und kleinen Teilnehmer angeboten wurden. Ebenso stach die Hilfsbereitschaft und das Engagement des Megazoo-Teams hervor. Die Sponsoren JBL und Dennerle stellten gutes Material in Form von Pflanzen, Aquarien und Technik zur Verfügung, das durch den Markt selbst noch sehr gut ergänzt wurde.

Schön war zu sehen, dass das Teilnehmerfeld der Kinder größer als das der Erwachsenen war, was man als ein gutes Zeichen für den Nachwuchs im Hobby deuten kann. Es wäre wünschenswert, wenn solche Events sich in Zukunft noch größerer Beliebtheit erfreuen würden, um mehr Menschen auf die Aquaristik aufmerksam machen zu können.

Impressionen von Bennis Aquascape

Die Becken sind eingerichtet: Wasser marsch.

Bennis Scape im Detail.

Becken von Benjamin Hamann, 2. Platz

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Artentafel – Thorichthys meeki

November 29th, 2010

Lebensraum

Feuermaulbuntbarsche kommen in weiten Teilen der Halbinsel Yucatan vor. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Südmexiko über Belizé bis nach Guatemala. In diesen Gebieten bewohnen sie die unterschiedlichsten Gebiete. So findet man die Art in verschiedenen Flüssen über sandigen oder schlammbedeckten Untergründen. Häufig trifft man die Art in den ruhigen Uferbereichen an, die oft aus einem Gewirr von Wasserpflanzen durchzogen sind.
Desweiteren gibt es im Verbreitungsgebiet große Seen/Lagunen, die teilweise auch Brackwasseranbindung erhalten, in denen die Art zu finden ist. Die Gewässer unterscheiden sich also teilweise erheblich voneinander. Egal ob durch Sediment getrübt oder glasklar.
Die Wasserwerte können hier auch extrem voneinander abweichen. Sie reichen von leicht sauer und weich bis hin zu sehr alkalisch und sehr hart.
Die Struktur unter Wasser ist größtenteils durch eine karge Steinlandschaft geprägt. Ins Wasser gestürzte Bäume und Laub bilden zusätzlich Deckung für diese Fischart.

Ernährung

Thorichthys meeki ist ein Allesfresser. Die Hauptnahrung besteht aber aus fleischlicher Kost. Diese wird, wie bei den südamerikanischen Erdfressern, beim Durchkauen des Bodengrundes gefunden. Kleinkrebse, Wasserinsekten und Garnelenlarven bilden dabei die Hauptnahrung. Desweiteren wird durch diese Art der Ernährung auch pflanzliche Nahrung aufgenommen. Desweiteren steht auch die Brut und Jungfische von anderen Arten auf dem Speiseplan. Größtenteils ist dies die Nachkommenschaft von Lebendgebärenden Zahnkarpfen.

Verhalten

Die Art zählt zu den wenig aggressiven Buntbarschen aus Mittelamerika und ist wenig durchsetzungsstark gegen andere Cichliden. Jungtiere und adulte Weibchen außerhalb der Laichzeit bilden häufig Schulen die durchs Wasser ziehen auf der Suche nach Nahrung.
Das besondere an der Gattung Thorichthys ist der absenkbare Mundboden. Dieser bei den meisten Arten rote bzw. orange Teil des Schädels, bildet mit den Kiemen ,einen von vorne betrachtet, viel größeren Fisch. Diese Drohgebärde ist häufig schon die höchste Form von Aggression die es bei Revierstreitigkeiten oder bei der Paarung gibt. Ernsthafter Auseinandersetzungen sind selten. Trotzdem weiß sich die Art bei der Brutpflege gegen andere Fische zu behaupten, solange diese genug Fluchtmöglichkeiten haben und es nicht zwangsläufig aufgrund der Enge des Beckens zu Kämpfen kommen muss.
In Bezug auf das Fortpflanzungsverhalten ist die Art Offenbrüter mit Elternfamilie. Die Gelege können 500-600 Eier umfassen. Die Zucht gestaltet sich als leicht, sofern es ein harmonisierendes Pärchen ist und das Brutpflegeverhalten durch extensive Zucht nicht verloren gegangen ist. (Paar muss sich aus einer Jungfischgruppe selber finden!)

Haltung im Aquarium

Die Haltung gestaltet sich relativ einfach solange man ein ausreichend größes Becken zur Verfügung hat. Ein Aquarium mit 100cm Kantenlänge ist hier das Minimum für ein Paar. Bei einer Gruppenhaltung sollte man mit 150cm rechnen und einer Literzahl ab ca. 300 Liter.
Das Becken sollte dabei mit Sand als Bodengrund ausgestattet sein. Desweiteren sollte das Becken reich mit Steinen und Wurzeln strukturiert sein. Eine Bepflanzung ist möglich. Es kann jedoch während der Laichzeit dazu kommen, dass Pflanzen bei der Burtpflege ausgegraben werden. Das Wühlverhalten der Art ist individuell ausgeprägt. Eine Abschattung des Beckens ist von Vorteil, da die Art relativ sensibel und schreckhaft ist.
Die Wasserwerte sollten am besten zwischen Ph 7-7,5 und bei mittlerer Härte liegen. Die Wassertemperatur sollte zur Pflege 24-26°C betragen und kann zur Laichzeit darüber steigen. Insgesamt ist die Art sehr variabel. Sie toleriert Ph Werte zwischen 6 und 8 und kann auch in sehr hartem Wasser überleben.

Vergesellschaftung

Ein Gesellschaftsbecken mit Lebendgebärenden Zahnkarpfen (Platy, Schwertträger) ist eine gute Möglichkeit die oberen Wasserschichten zu beleben. In großen Becken können auch andere mittelamerikanischen Buntbarscharten vergesellschaftet werden. Hierbei sollte man aber keine sehr aggressiven Arten wählen.

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